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Profil geändert: 21.08.2019, 02:09
Profil erstellt: 14.02.2008, 11:30
Anzahl Views: 8260
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Blick in die Gummizelle
Blick in die Gummizelle
 

 
     



     
 
Prozessor: Intel Core i7-6700K Sonstige Features:
Codename: Skylake
Architekt.: 4 Kerne - 8 Threads
Revision: SR2BR
Tech.: 14nm
F.M.S.: R0
Socket: LGA1151
CPU-Takt: 4x 800MHz - 4.700MHz
Multiplik.: 8 - 47x
FSB: BCLK: 100MHz
FCLK: 1.000MHz
Uncore: 4.500MHz
L1 Cache: 4x 64KB
L2 Cache: 4x 256KB
L3 Cache: 8.192KB
Voltage: 1,36V
Besonderh.: Alle Stromsparfunktionen an
Geköpft und pretested von ralle_h (Forumdeluxx)
Kühlung: Noctua NH-D15
NF-A15 (140mm) @ ~800UPM
Thermal Grizzly Kryonaut
Temperatur: Idle: 24°C
Last: 69°CKühler Vergleich
MainBoard: ASRock Z170 OC Formula
Chipsatz: Intel Z170 Express
Revision: 1.03
BiosVersion: 2.10
Anschlüsse: 1x PCIe x16
1x PCIe x8
2x PCIe x4
2x PCIe x1
3x Ultra M.2
1x mPCIe
10x SATA 3
3x SATA Express
extern: 1x HDMI
1x DisplayPort
2x USB 3.1
4x USB 3.0
2x USB 2.0
1x LAN
5x 3,5 mm
1x TOSLINK
1x PS/2
Temperatur: Idle: 32°C
Last: 44°C
Kühlung: ASRock Kühlung (Passiv, Heatpipe)

RAM: G.Skill Trident Z 16GB F4-3200C14D-16GTZKY
Size: 2x 8.192MB
Typ: DDR4-3200
Timing: 14-14-14-34
RAM-Takt: 1.600MHz
Voltage: 1,35V
Kühlung: Aluminium Heatspreader
Grafikkarte: NVIDIA GeForce GTX 1070
Subvendor: Inno3D iChill X3
Chipsatz: GP104-200-A1 (Pascal)
Tech.: 16nm
RAM: 8.192MB GDDR5
RAM-Takt: 9.104MHz
Width: 256 Bit
Core-Takt: 1.671MHz (2.012MHz Boost)
Shaders: 1.920, Model 5.0 (DX 12)
Bus: PCIe 3.0 16x
Anschlüsse: 1x DVI-D
1x HDM 2.0I
3x DisplayPort 1.4
Temperatur: Idle: 33°C
Last: 69°C
Kühlung: iChill
Treiber, Ver.: 375.63
Sound: Realtek OnBoard
Signalproz.: ALC1150
Kanäle: 8x Analog
1x Digital
Soundmodus: 5.1
Eingänge: 1x Mic
1x Line In
Ausgänge: 5x Analog
1x Digital (Optisch)
Abtastfreq.: 48 KHz, 24-bit
Boxen: Creative Inspire T7700 7.1 @ 5.1
Headset: Roccat Kave XTD 5.1
Features: Røde Procaster
Yamaha AG03
Røde PSM1
Røde PSA1


GehäuseTyp: Midi, Aluminium
Marke: Lian Li PC-8A
Lüfter: PWM Mainboard
Front: NF-A15 (140mm) @ ~800UPM (nach Innen versetzt angebracht)
Heck: Noctua NF-S12A PWM (120mm) @ ~800UPM
Netzteil: be quiet! Dark Power Pro 11
Leistung: 550W
Kühlung: SilentWings 3 (135mm) @ ~500 - 800UPM
WirkGrad: ~94% (80 Plus Platinum)
so. Features: Vollkommene Dämmung, siehe M&M Bereich
Bauart: ATX, µATX, ITX

Monitor: 32" LG 32QK500-W
max. Aufl.: 2560x1440 @ 75Hz
Bildfläche: 16:9
Anschlüsse: 1x DP
1x mDP
2x HDMI
1x Headphones
Leistung: 40W
so. Features: IPS-Panel
FreeSync
Ergotron LX Desk Mount XL


2. Monitor: 23" Dell U2312HM
max. Aufl.: 1920x1080 @ 75Hz
Bildfläche: 16:9
Anschlüsse: 4x USB2
1x DVI
1x VGA
1x DP
Leistung: 15-20W
so. Features: IPS-Panel
Ergotron LX Desk Mount XL



Keyboard: Fnatic Gear Rush (MX-Red Silent) - Tastatur
Maus: Logitech G500s - Maus
Sonstiges: Sharkoon 1337 - Mauspad
Joystick: Logitech Extreme 3D Pro - Joystick

 
     



     
 
Laufwerk: Samsung SSD 950 Pro
Beschreib.: System
Kapazität: 512GB/512MB
Interface: M.2 Ultra (32Gb/s)
DataSpeed: Read: 2.585MB/s
Write: 1.535MB/s
AccessTime: 0,020ms
Temperatur: Idle: 39°C
Last: 60°C
Kühlkörper angebracht
Zusätzlicher 50mm Lüfter @ 0-2000UPM

Laufwerk: Toshiba Canvio Alu 2.5
Beschreib.: Extern/Backup
Kapazität: 2TB/8MB
Umdrehung.: 5.400UPM
DataSpeed: 100MB/s
AccessTime: 15,4ms
Anschluss: USB 3.0


Laufwerk: Pioneer DVR-S21LSK
Beschreib.: DVD-Brenner
Interface: SATA

Laufwerk: Lexar Triton JumpDrive
Beschreib.: USB Stick
Kapazität: 32GB
Interface: USB 3.0
DataSpeed: Read: 190MB/s
Write: 165MB/s


 
     



     
 


I. Extrem leiser Computer:

      
1. Einleitung
Ich habe vor einigen Jahren mal ein Experiment gemacht einen absoluten High End Rechner zu bauen. Also mit dem besten was damals erhältlich war. Preis war mir egal, ich konnte 4000 Euro ausgeben. Ich hatte also zu der Zeit die beste Grafikkarte, den schnellsten Prozessor und die schnellsten Festplatten (2x U160 SCSI Seagate Cheetah X15). Schon von Anfang an war mir klar, dass die Lautstärke ein Problem werden würde, also habe ich mich umgehört und bin auf Dämmmatten aufmerksam geworden. Um genau zu sein, auf Bitumenmatten und Bitumen/Schaumstoff-Kombimatten.

Ich bestellte also ein paar davon und fing an mein neues Gehäuse zu dämmen. Ich musste die Matten selbst zuschneiden, was eine Heidenarbeit war, da die Schere und das Messer immer nach jedem Schnitt von dem Bitumen und der Klebeschicht verklebt wurden. Ich brauchte damals fast 2 Tage (ca. 10 Stunden) um es fertig zu bekommen.

Das Gehäuse war sehr schwer danach, obwohl es ein Midigehäuse war. Ich baute also alle Komponenten ein und schaltete den Computer ein. Ich dachte zuerst da passiert gar nichts, aber als ich dann das Klacken der Festplatten hörte erschien auch endlich das Bild auf dem Monitor. Ich hatte vorher befürchtet, dass das Dämmen nicht viel bringt, da meine Festplatten erstens nicht entkoppelt waren und zweitens direkt hinter dem vorderen 120 mm Gehäuselüfter waren. Aber von Wegen. Der Rechner war fast nicht wahrzunehmen. Das Laufgeräusch der Festplatten war nicht vorhanden (und das bei 2 15.000 UPM HDDs), nur die Zugriffsgeräusche waren noch zu hören. Während dem Betrieb habe ich nur die Luftgeräusche der Gehäuselüfter gehört, welche mit 1.500 RPM drehten und keine Lüftersteuerung hatten.

Seit der Erfahrung habe ich alle meine Gehäuse danach gedämmt. Leider bin ich auch mal öfters auf die Nase gefallen, da ich mir vorgeschnittene Dämmsets gekauft habe oder Materialien verwendet habe, welche eine absolut besch... Dämmwirkung hatten oder vorgedämmte Gehäuse gekauft habe, die so eine schlechte Passgenauigkeit hatten, dass man es nichtmal mehr mit zusätzlichem Dämmen ausbessern konnte. Die Ergebnisse waren teilweise so mies, dass ich keinen großen Unterschied zu ungedämmten Gehäusen bemerkte. Deswegen wollte ich diesmal wieder alles richtig machen. Eigentlich sogar noch besser als bei dem ersten Gehäuse. Somit habe ich lange überlegt was man besser machen könnte. Ich habe z.B. das Gehäuse so ausgewählt, dass es wenige Löcher für Lüfter hat und generell eine effiziente und geschlossene Bauweise hat. Das war in der heutigen Zeit sehr schwer, da es fast nur noch Gehäuse gibt, die einem Schweizer Käse gleichen, also Lüfter noch zusätzlich an den Seitentüren und im Deckel haben und sogar die komplette Front oft perforiert haben. Dazu noch Löcher für eine Wasserkühlung, geschlitzte Slotblenden, Kindereien wie Netzteile die unten verbaut sind, und und und. Ein Horror das richtige zu finden. Aber ich habe das Lian Li PC-8 gefunden. Ich musste dort zwar auch ein paar Kompromisse eingehen (geschlitzte Slotbleche - die aber durch normale ersetzt wurden, eine zusätzliche Lüfteröffnung am Heck und Aluminium, welches eine schlechtere Dämmwirkung hat als Stahl), aber im großen und ganzen war ich zufrieden.Als nächstes machte ich mir Gedanken wie die Dämmung auszusehen hat. Ich schaute mir einige Tests an und fand heraus, dass die Noiseblocker EvolutionEQ Platinum/Black Matten die beste Dämmwirkung hatten, allerdings auch sehr dick waren (19 mm). Deswegen bestellte ich mir zusätzlich noch ein paar von den alten Matten die ich damals in meinem ersten gedämmten Gehäuse verbaut hatte. Ichbinleise.de Bitumen und Kombiplatten. Diese haben nur eine Dicke von 2-11 mm, würden also an schwer zugänglichen Orten, bzw. dort wo nur wenig Platz für dicke Dämmmatten ist, wunderbar passen.

Zusätzlich dachte ich noch drüber nach was man sonst noch tun könnte, um Geräusche zu vermindern. Ich achtete auf Entkoppler für das Netzteil und für die beiden Gehäuselüfter. Außerdem noch 3 Potis zur Steuerung der Lüfter. Für die Festplatten war im Lian Li schon eine Entkopplungsvorrichtung gegeben. Lüfter bestellte ich für Vorne den besten Lüfter den ich finden konnte. Von Noiseblocker die M12 (Multiframe) Serie. Für hinten konnte es ein etwas lauterer sein, da von dort nur wenige Schallwellen ans Gehör kommen. Dafür habe ich mir einen 120 mm Enermax Magma bestellt, da er angeblich einen sehr hohen Luftdurchsatz hat, und das Lager geräuschlos ist, dafür aber ein höheres Luftgeräusch macht. Ich bestellte noch einen zusätzlich für den CPU Kühler. Da ich bis jetzt immer sehr schnelle und laute Festplatten hatte (SCSI oder Raptors), wollte ich auch hier diesmal an Geräuschkulisse einsparen. Ich nahm also 2 leisere SATA Festplatten mit 7.200 UPM, die sich aber später dann doch als wahre Brummkreisel rausstellten (Caviar Black).Als alles angekommen war, fing ich dann an zu dämmen. Die richtigen Werkzeuge musste ich mir nach und nach, je nach Bedarf, kaufen, falls ich sie nicht schon im Keller hatte.

Da ich mir vorgenommen hatte, das Gehäuse noch sehr viel genauer und mehr zu dämmen als das erste, war es auch sehr viel mehr Arbeit. Die Noiseblocker Matten waren eine echte Tortur zuzuschneiden. Da war es fast schon eine Erholung als ich dann mal die Ichbinleise Matten zuschneiden durfte, welche sehr viel einfacher zu verarbeiten waren.

Während dem Dämmen machte ich mir sehr viele Gedanken was ich alles wie dämmen könnte. Ich saß teilweise wiederholt 30 Minuten vor dem Gehäuse und schaute es mir genau an. Immer mehr Ideen schossen in meinen Kopf, und diese verwirklichte ich dann auch.
Am Ende hatte ich wirklich jede kleinste Fläche, Kante und Ecke mit Dämmmatten ausgelegt, oft sogar 2-fach oder 3-fach und war um 18 Stunden meines Leben ärmer. Der Raum sah auch entsprechend aus. Überall lagen kleine schwarze Schnipsel von den Dämmmatten herum. Das zusammenbauen des Gehäuse war auch sehr viel schwerer, da die Matten sehr genau angebracht waren und ich nichtmal einen Millimeter Spielraum hatte. Gerade beim anbringen der Seitenwände war sehr viel Fingerspitzengefühl und Kraft notwendig.
 
 
2. Arbeitsschritte:
  • Gehäuse komplett und sehr exakt mit Noiseblocker EvolutionEQ Black Matten & Ichbinleise Bitumen/Kombimatten gedämmt.
  • Front dreifach gedämmt (1x NB, 2x IBL Kombimatten).
  • Für alle Lüfter, Festplatten und das Netzteil Entkoppler benutzt.
  • Festplattenkäfig zu 67% gedämmt (Front und Heck für Belüftung offen gelassen) und in den ebenfalls gedämmten 5,25" Schacht gesetzt.
  • Alle Lüftergitter entfernt.
  • Alle Gehäuselüfter und CPU Lüfter mit Poti versehen und in einen 3,5" Schacht gebaut bzw. an die Rückwand des Gehäuses gemacht.
  • Dauer des Umbaus: 18 Stunden (Arbeitszeit).
  • Materialkosten: Ca. 70 Euro (inkl. Entkoppler & Reinigungsmittel, exkl. Gehäuse u. Lüfter).
  • Gewicht des leeren Gehäuses vorher: 2,5 kg.
  • Gewicht des leeren Gehäuses nachher: 11 kg.
  • Werkzeug: Cuttermesser (2 Klingen), Schere, Zollstock, Messschieber, Flachwinkel, Wasserfester Filzstift, 70% Alkohol aus der Apotheke zum reinigen von Klingen und Schere. Optional: Mehrere Locheisen um Löcher für Knöpfe und Schrauben auszustanzen.

           
3. Ergebnis:
Ein selbst bei Last fast lautloser Computer, trotz übertakteten, leistungsstarken und lauten Komponenten, der trotz Dämmung und nur normaler Belüftung selbst bei 32 Grad Zimmertemperatur noch gute Temperaturen abliefert. Auch die Caviar Black Brummkreisel habe ich durch die Dämmung so sehr unter Kontrolle gebracht, dass man sie absolut nicht mehr hört, nichtmal bei Zugriff. Das DVD-Laufwerk ist beim Hochdrehen ebenfalls nur noch ein leises Säuseln.
 
    
 
II. Mythen, Vorurteile und Tipps
Da es immer noch viele Missverständnisse und Vorurteile bzgl. der Dämmung von Gehäusen gibt, versuche ich im folgendem Text mit diesen aufzuräumen und gleichzeitig wertvolle Tipps zu geben.
 
 
1. Das Gehäuse:
Das allerwichtigste ist ein geeignetes Gehäuse auszuwählen. Man kann sich nicht jedes X-beliebige krallen und dann drauf los dämmen. Bei Gehäusen mit schlechter Konstruktion könnten dadurch Probleme entstehen, die man nicht brauchen kann oder sogar das Ergebnis fast komplett zunichte machen können. So kann, je nach Konstruktion, die Gehäusetemperatur stark negativ beeinflußt werden, wenn der Luftstrom nicht stimmt (z.B. nicht genug Abführung der warmen Luft, oder an falscher Stelle) und die Lautstärke kann durch zu viel Lüfter und zu viel Löcher enorm viel höher sein. Z. B. ist die Position des Netzteils ein wichtiger Punkt. Unten ist es komplett nutzlos, und somit nur ein Lüfter der unnötig Lautstärke addiert aber nicht beim abtransportieren der Abwärme hilft. Deswegen sollte es oben platziert sein. Dadurch spart man sich Lüfter und auch die Kühleigenschaften des gesamten Gehäuses sind besser. Einen direkten Vergleich von einem baugleichen Gehäuse, wo das Netzteil einmal oben und einmal unten ist, gibt es hier. Da wird deutlich, dass es besser ist, das Netzteil oben zu haben. Nicht nur weil man keinen extra Lüfter braucht um das zu kompensieren, sondern auch weil das Gehäuse dichter und somit dämmender ist, da eben ein großes Loch nicht drin ist.

 
2. Gehäuseempfehlungen:
Viele Empfehlungen kann ich leider nicht aussprechen, da ich schon seit Ende 2008 nicht mehr 100% weiß was aktuell ist. Das Lian Li PC-8 ist auf jeden Fall sehr gut geeignet. Aber auch einige Versionen des PC-7 sind gut geschlossen, und auch das PC-A07 sieht sehr ordentlich aus. Man sollte sich nicht scheuen auch im Low Cost Bereich zu schauen, da es dort nämlich noch einige unaufgeblasene Gehäuse gibt, die den perfekten Luftstrom haben. Auch die Qualität muss dort nicht schlecht sein. Wie ich selbst schon oft erlebt habe, steht die Qualität dieser meinem Lian Li oft in nichts nach, außer dass an der Front mehr Plastik verbaut ist. Man muss natürlich etwas nacharbeiten, wie z.B. die Lüftergitter (die meistens nur ins Gehäuse gestanzt sind) entfernen.
Grundsätzlich rate ich von Gehäusen ab, die das Netzteil unten haben. Selbst wenn dieses auf dem Kopf steht und Luft aus dem Gehäuseinneren absaugt. Dadurch wird nämlich ein Lüfter, der so oder so im Gehäuse ist, nicht richtig genutzt.
Einige behaupten, dass die Netzteile aber viel lauter werden wenn sie oben angebracht sind, da sie warme Gehäuseluft ansaugen und die Lüfter ja Temperaturgeregelt sind. Das mag sicherlich so sein, dass sie dort ein paar Umdrehungen höher drehen können bei Last, aber erstens hört man moderne Netzteile in einem gedämmten Gehäuse sowieso nicht, selbst wenn sie richtig aufdrehen, und zweitens können auch Netzteile am Boden sehr laut werden, da sie direkt an Lüftungsschlitzen sitzen die am Boden angebracht sind, und damit nicht wirklich viel Luft bekommen und somit höher drehen müssen. Auf flauschigen, dicken Teppichen, kann sowas sogar richtig in die Hose gehen, da diese die Lüfteröffnung komplett blockieren können.
Ebenfalls umgedrehte Netzteile haben Nachteile: Der Lüfter zeigt nach oben, es wird die kalte Luft zwischen ihm und der Grafikkarte aufgeteilt - die Grafikkarte bekommt somit weniger frische Luft. Auch bei Netzteilen in eigenen geschlossenen Abteilen (meistens mit den Festplatten darin), sieht das nicht viel anders aus. Dies ist sogar eher noch nachteiliger, da meistens noch mehr Lüfter in das Gehäuse verbaut weden müssen und das Netzteil dadurch komplett seinen zusätzlichen Nutzen verliert. Auch in einem Gehäuse werden Lüfter irgendwann mal hörbar, wenn es zu viele davon gibt.
Also: Wieso das Netzteil nach unten verbannen wo es keinen zusätzlichen Nutzen mehr hat sondern nur sein eigenes Süppchen kocht, wenn man ihm doch eine zusätzliche, sehr nützliche Aufgabe geben kann?
 

3. Die Temperatur:
Viele reden oft noch davon, dass das Dämmen eines Gehäuses unweigerlich ordentliche Temperaturanstiege im Inneren bedeutet, die sogar zur Überhitzung führen können.
Warum? Weil erstens die Dämmung Wärme speichert und an die Komponenten abgibt und zweitens weil das Metall des Gehäuses keine Wärme mehr abgeben kann.
Im ersten Augenblick klingt das sehr logisch. Allerdings wird dabei nicht bedacht, dass auch gedämmte Gehäuse eine Gehäusebelüftung brauchen. Ohne richtigen Luftstrom, kein abtransportieren der warmen Luft. Aus meiner langen Erfahrung beim Dämmen habe ich gelernt, dass wenn man einen richtigen, aber in den meisten Fällen, sehr simplen Luftstrom hat, die Komponenten in gedämmten Gehäuse allerhöchstens 1 - 2 Grad wärmer werden, wenn überhaupt.
Viele Lüfter bedeuten jedoch nicht immer, dass auch die Kühlung besser ist. In den allermeisten Fällen reicht ein saugender 120 mm Vorne und ein herausblasender 120mm Hinten plus dem Lüfter im Netzteil. Einige User haben mir allerdings auch berichtet, dass sie nur 1 Lüfter gebraucht haben der die warme Luft herausgeblasen hat, und das hat vollkommen gereicht die Temperaturen in Grenzen zu halten. Allerdings muss man auch in diesem Fall darauf achten, dass es eine Öffnung gibt, wo frische Luft hereinkommen kann. So ein gedämmtes Gehäuse ist nämlich sehr Luftdicht.
Eins kann man abschliessend aber trotzdem sagen: Wenn man schon einen schlechten Luftstrom hat, kann ein gedämmtes Gehäuse in einigen Fällen die Temperaturen drastisch verschlechtern.

Nun habe ich auch Grafikkarten getestet, die die Abwärme nicht direkt herausblasen, sondern ins Gehäuse befördern, und trotzdem ist kein Temperaturanstieg messbar.

Staubfilter empfehle ich nicht. Nach ausgiebigen Tests habe ich festgestellt, dass diese den Luftstrom, selbst bei groben Gittern, enorm negativ beeinflussen und somit die Innentemperatur und die aller Komponenten stark ansteigt. Teilweise kommt fast gar keine Luft mehr durch, bei sehr feinmaschigen Produkten.
   

4. Der Nutzen eines gedämmten Gehäuses:
Manchmal lese ich auch, dass Jemand fragt was so ein gedämmtes Gehäuse überhaupt bringen soll, da man Heutzutage doch Systeme zusammenstellen kann, die auch sehr leise sind, wenn man die richtigen Silent-Komponenten auswählt.

Die lange Antwort:
Auch wenn man meistens Silent-Komponenten kaufen kann, ist nicht immer garantiert, dass es diese auch immer bei dem Produkt gibt, was man haben möchte, bzw. passiert es auch oft dass man ein Produkt haben möchte, was eben nicht leise ist. Gerade bei sehr schnellen und High End Teilen wird man nur sehr selten leise Komponenten finden.
Da habe ich ein paar Beispiele:
  • 1. Referenz-Grafikkarten. Nur diese sind oft am Anfang einer neuen Generation erhältlich, und somit selbst im Idle sehr laut. In einem gedämmten Gehäuse werden sie flüsterleise.
  • 2. Laute Festplatten. Als ich meine WD Caviar Black Festplatten kaufte, wusste ich fast gar nichts über sie, da sie relativ neu waren und es auch keine Reviews zu diesen Festplatten gab, die etwas genaues über die Lautstärke dieser sagten. Diese Festplatten sind sehr laut. Vor allem brummen sie sehr stark. In meinem Gehäuse eingebaut nahm man davon gar nichts mehr wahr. Die Festplatten waren nun absolut still.
  • 3. Spulenfiepen. Nachdem ich mehrmals meine ersten GTX 260 in 65 nm wegen defekt bei Lieferung zurückgeschickt hatte, habe ich eine 55 nm GTX 260 bekommen, die auch wunderbar funktionierte. Fast. Sie hatte Spulenfiepen, wofür die 55nm versionen bekannt waren, wie ich später las. Als ich den Rechner offen hatte und dies zum ersten mal hörte, dachte ich, dass ich sie gleich wieder zurückschicken kann. Allerdings habe ich dann das Gehäuse zugemacht und weg war das Fiepen. Komplett weg. Auch bei meinem Mainboard, welches ich danach kaufte bemerkte ich ein fiepen. Auch dieses konnte man nicht mehr wahrnehmen als das Gehäuse wieder zu war, selbst bei auf dem Gehäuse aufgelegtem Ohr. Spulenfiepen ist mittlerweile leider selbst bei Mainboards und Netzteilen verbreitet, aber wie gesagt, so ein gedämmtes Gehäuse schluckt dies.
  • 4. Optische Laufwerke. Es dürfte Jedem bekannt sein, dass solche Laufwerke sehr laut werden, wenn man eine Disc einlegt. In einem gedämmten Gehäuse, sind aber auch diese Geräusche gedämmt. Man hört es zwar immer noch deutlich, aber es ist nur noch ein leises säuseln, das man auch länger ertragen kann.
  • 5. Man braucht weniger Lüfter. Man merke: Viele leise Lüfter sind zusammen nicht mehr so leise wie nur einer. Bei einem ordentlich ausgewählten Gehäuse spart man schonmal den oberen Lüfter, da das Netzteil oben sitzt und als Gehäuselüfter fungiert. Dazu ist das Gehäuse aber auch noch so dicht, dass man den einziehenden Lüfter eigentlich sparen kann, solange man die Öffnung für den einziehenden Lüfter frei lässt, das Gehäuse wirklich ordentlich gedämmt hat, und auch herausblasende Lüfter im Gehäuse hat. Zum testen muss man einfach nur die Hand bei geschlossenem Gehäuse vor die Einzugsöffnung halten, und man wird merken, dass da ordentlich Luft eingezogen wird von den herausblasenden Lüftern.
Danke fürs lesen und viel Spaß beim dämmen. <Wink>

Informationen über meinen Car PC gibt es hier.

 
     



     
 
Betriebssystem: Windows 10 Pro 64-bit
Display: 1920x1080, 32-bit
Browser: Firefox
Mail: Thunderbird

Security: Security
Anti-Virus: Defender
Firewall: W10FC
AntiSpy: Anti-Malware

Brennen: BrennSoftware
DVD-Burn: Imgburn
CD-Burn: Imgburn

Media: Media
BildViewer: XnView
Windows Explorer
BildEditor: Paint.NET
Video-Player: MPC-HC
Audio-Player: AIMP3

Messenger: Thunderbird

 
     



     
 
Anschluss: DSL-SpeedTest



 
     



     
 

Prozessor: Intel Core i7-6700K

Grafikkarte: NVIDIA GeForce GTX 1070

Auflösung: 1920x1080, 32-bit

Mainboard: ASRock Z170 OC Formula

Treiber: 375.63

OS: Windows 10 Pro 64-bit

3DMVantage
  Gesamtpunkte
(1280x1024)
0 Punkte (non OCed)

45.570 Punkte (overclocked) Link
  Kommentar GTX 970 High Quality im Treiber eingestellt.


3DMarks 11
  Gesamtpunkte
E = Entry
P = Performance
X = eXtreme
P 15213 3DMarks   Link
  Kommentar GTX 970 High Quality im Treiber eingestellt.
Graphics: 16044 / Physics: 13292 / Combined: 12988


SuperPi / Mod Version 1.90 WP
  Time 1M overclocked 7.797 secs.  
 


 
Windows Leistungsindex (Vista)
  Prozessor 8.7 Punkte
8,7
  
  Arbeitsspeicher (RAM) 8.7 Punkte 
  Grafik (Desktop) 9.2 Punkte
  Grafik (Spiele) 9.9 Punkte
  Primäre Festplatte 9.0 Punkte
  Kommentar: GTX 970 ChrisPC Win Experience Index 4.00
D 214
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Intel Core i7 6700K
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