Cool HandCool Hand

Willkommen im sysProfile nr: 55982

Profil geändert: 16.01.2012, 15:34
Profil erstellt: 14.02.2008, 12:30
Anzahl Views: 5981

 
     






Preis/Leistung

50%
Silence

100%
RechenPower

70%
GamingPower

100%
Cooles Design

70%



     
 
Prozessor: Intel Core i5-750 Sonstige Features:
Codename: Lynnfield
Architekt.: 1 CPU - 4 Kerne
Revision: SLBLC
Tech.: 45 nm
F.M.S.: B1
Socket: LGA1156
CPU-Takt: 4x 1.710 MHz - 3.800 MHz
Multiplik.: 9 - 20x
FSB: 190 MHz
L1 Cache: 4x 64 KB
L2 Cache: 4x 256 KB
L3 Cache: 8.192 KB
Voltage: 1,26 V - 1,28 V
Besonderh.: Turbo aus
C3/C6/C7 State Support & andere Stromsparfunktionen an
Kühlung: Noctua NH-U12P & 2x Enermax Magma Rev. 2 @ ~1.000 UPM (so gut wie unhörbar, dank Dämmung)
Temperatur: Idle: 25°C
Last: 62°CKühler Vergleich
MainBoard: Gigabyte GA-P55A-UD4
Chipsatz: Intel P55 Express (65 nm)
Southbridge: Intel PCH
Revision: 1.00
BiosVersion: F6
Anschlüsse: 1x PCIe 2.0 x16
1x PCIe x8
3x PCIe x1
2x PCI
extern: 8x USB 2.0
2x USB 3.0
2x eSATA
2x FireWire
1x LAN
1x PS/2
Temperatur: PCH: Idle: 38°C
Last: 48°C
Kühlung: Gigabyte Kühlung (Passiv/Heatpipes)

RAM: G.Skill 4 GB F3-12800CL9D-4GBNQ
Size: 2x 2.048 MB
Typ: DDR3-SDRAM-1600
Timing: 9-9-9-25
RAM-Takt: 760 MHz
Voltage: 1,54 V
Ratio: 4:1
Grafikkarte: NVIDIA GeForce GTX 260
Subvendor: EVGA Super Clocked
Chipsatz: GT200 Rev. B1
Tech.: 55 nm
RAM: 896 MB GDDR3
RAM-Takt: 2.106 MHz @ 2.304 MHz
Width: 448 Bit
Core-Takt: 626 MHz @ 720 MHz
Shaders: 216, Model 4.0 (DX 10.0)
Shader-Takt: 1.350 MHz @ 1.440 MHz
Bus: PCIe 2.0 16x
Anschlüsse: 2 x DVI-I
1x S-Video
Temperatur: Idle: 46°C
Last: 74°C
Kühlung: Referenzkühler @ 30% Idle
Sound: Creative X-Fi XtremeGamer
Boxen: Creative Inspire T7700 7.1 @ 5.1
GehäuseTyp: Lian Li PC-8A
Marke: Midi, Aluminium
Lüfter: 2x manueller Poti (3,5" Blende)
Front: Enermax Magma Rev. 2 (120 mm) @ ~900 UPM
Heck: Enermax Magma Rev. 2(120 mm) @ ~900 UPM
Netzteil: Enermax MODU82+
Leistung: 625 W
Kühlung: Lüfter (120 mm) @ ~500 - 1.000 UPM
WirkGrad: 84 - 88%
so. Features: Extreme Dämmung
Bauart: ATX

Monitor: 24" Sony GDM-FW900
max. Aufl.: 2304 x 1440 @ 80 Hz
Bildfläche: 16:10
Anschlüsse: D-Sub
5x BNC
Leistung: 140 W

Maus: Razer Naga
Keyboard: Logitech Illuminated Keyboard
Joystick: Logitech Extreme 3D Pro
Sonstiges: Fujifilm F100fd Schwarz
Sonstiges: Razer Destructor Mouse Pad
Sonstiges: Asus O!Play HD2

 
     



     
 
Laufwerk: Intel X25-M G2 Postville
Beschreib.: System
Kapazität: 80 GB/32 MB
Interface: SATA/300
DataSpeed: Read: 253,81 MB/s
Write: 82,89 MB/s
AccessTime: 0,129 ms

Laufwerk: WD Caviar Black
Beschreib.: Games/Backup
Kapazität: 640 GB/32 MB
Umdrehung.: 7.200 UPM
Interface: SATA/300
DataSpeed: Read: 117,5 MB/s
Write: 111,1 MB/s
AccessTime: 11,7 ms
Temperatur: Idle: 34°C
Last: 37°C

Laufwerk: WD MyBook Office Edition (WD20EARS Caviar Green)
Beschreib.: Extern/Backup
Kapazität: 2 TB/64 MB
Umdrehung.: 7.200 UPM
Interface: SATA/300
DataSpeed: 29,3 MB/s
AccessTime: 8,9 ms
Anschluss: USB 2.0


Laufwerk: LG GH-20NS10
Beschreib.: DVD-Brenner
Interface: SATA/300

Laufwerk: OCZ Rally2
Beschreib.: USB Stick
Kapazität: 4 GB
Interface: USB 2.0
DataSpeed: 25,2 MB/s
AccessTime: 1,1 ms


 
     



     
 


I. Extrem leiser Computer:

      
1. Einleitung
Ich habe vor einigen Jahren mal ein Experiment gemacht einen absoluten High End Rechner zu bauen. Also mit dem besten was damals erhältlich war. Preis war mir egal, ich konnte 4000 Euro ausgeben. Ich hatte also zu der Zeit die beste Grafikkarte, den schnellsten Prozessor und die schnellsten Festplatten (2x U160 SCSI Seagate Cheetah X15). Schon von Anfang an war mir klar, dass die Lautstärke ein Problem werden würde, also habe ich mich umgehört und bin auf Dämmmatten aufmerksam geworden. Um genau zu sein, auf Bitumenmatten und Bitumen/Schaumstoff-Kombimatten.

Ich bestellte also ein paar davon und fing an mein neues Gehäuse zu dämmen. Ich musste die Matten selbst zuschneiden, was eine Heidenarbeit war, da die Schere und das Messer immer nach jedem Schnitt von dem Bitumen und der Klebeschicht verklebt wurden. Ich brauchte damals fast 2 Tage (ca. 10 Stunden) um es fertig zu bekommen.

Das Gehäuse war sehr schwer danach, obwohl es ein Midigehäuse war. Ich baute also alle Komponenten ein und schaltete den Computer ein. Ich dachte zuerst da passiert gar nichts, aber als ich dann das Klacken der Festplatten hörte erschien auch endlich das Bild auf dem Monitor. Ich hatte vorher befürchtet, dass das Dämmen nicht viel bringt, da meine Festplatten erstens nicht entkoppelt waren und zweitens direkt hinter dem vorderen 120 mm Gehäuselüfter waren. Aber von Wegen. Der Rechner war fast nicht wahrzunehmen. Das Laufgeräusch der Festplatten war nicht vorhanden (und das bei 2 15.000 UPM HDDs), nur die Zugriffsgeräusche waren noch zu hören. Während dem Betrieb habe ich nur die Luftgeräusche der Gehäuselüfter gehört, welche mit 1.500 RPM drehten und keine Lüftersteuerung hatten.

Seit der Erfahrung habe ich alle meine Gehäuse danach gedämmt. Leider bin ich auch mal öfters auf die Nase gefallen, da ich mir vorgeschnittene Dämmsets gekauft habe oder Materialien verwendet habe, welche eine absolut besch... Dämmwirkung hatten oder vorgedämmte Gehäuse gekauft habe, die so eine schlechte Passgenauigkeit hatten, dass man es nichtmal mehr mit zusätzlichem Dämmen ausbessern konnte. Die Ergebnisse waren teilweise so mies, dass ich keinen großen Unterschied zu ungedämmten Gehäusen bemerkte. Deswegen wollte ich diesmal wieder alles richtig machen. Eigentlich sogar noch besser als bei dem ersten Gehäuse. Somit habe ich lange überlegt was man besser machen könnte. Ich habe z.B. das Gehäuse so ausgewählt, dass es wenige Löcher für Lüfter hat und generell eine effiziente und geschlossene Bauweise hat. Das war in der heutigen Zeit sehr schwer, da es fast nur noch Gehäuse gibt, die einem Schweizer Käse gleichen, also Lüfter noch zusätzlich an den Seitentüren und im Deckel haben und sogar die komplette Front oft perforiert haben. Dazu noch Löcher für eine Wasserkühlung, geschlitzte Slotblenden, Kindereien wie Netzteile die unten verbaut sind, und und und. Ein Horror das richtige zu finden. Aber ich habe das Lian Li PC-8 gefunden. Ich musste dort zwar auch ein paar Kompromisse eingehen (geschlitzte Slotbleche - die aber durch normale ersetzt wurden, eine zusätzliche Lüfteröffnung am Heck und Aluminium, welches eine schlechtere Dämmwirkung hat als Stahl), aber im großen und ganzen war ich zufrieden.Als nächstes machte ich mir Gedanken wie die Dämmung auszusehen hat. Ich schaute mir einige Tests an und fand heraus, dass die Noiseblocker EvolutionEQ Platinum/Black Matten die beste Dämmwirkung hatten, allerdings auch sehr dick waren (19 mm). Deswegen bestellte ich mir zusätzlich noch ein paar von den alten Matten die ich damals in meinem ersten gedämmten Gehäuse verbaut hatte. Ichbinleise.de Bitumen und Kombiplatten. Diese haben nur eine Dicke von 2-11 mm, würden also an schwer zugänglichen Orten, bzw. dort wo nur wenig Platz für dicke Dämmmatten ist, wunderbar passen.

Zusätzlich dachte ich noch drüber nach was man sonst noch tun könnte, um Geräusche zu vermindern. Ich achtete auf Entkoppler für das Netzteil und für die beiden Gehäuselüfter. Außerdem noch 3 Potis zur Steuerung der Lüfter. Für die Festplatten war im Lian Li schon eine Entkopplungsvorrichtung gegeben. Lüfter bestellte ich für Vorne den besten Lüfter den ich finden konnte. Von Noiseblocker die M12 (Multiframe) Serie. Für hinten konnte es ein etwas lauterer sein, da von dort nur wenige Schallwellen ans Gehör kommen. Dafür habe ich mir einen 120 mm Enermax Magma bestellt, da er angeblich einen sehr hohen Luftdurchsatz hat, und das Lager geräuschlos ist, dafür aber ein höheres Luftgeräusch macht. Ich bestellte noch einen zusätzlich für den CPU Kühler. Da ich bis jetzt immer sehr schnelle und laute Festplatten hatte (SCSI oder Raptors), wollte ich auch hier diesmal an Geräuschkulisse einsparen. Ich nahm also 2 leisere SATA Festplatten mit 7.200 UPM, die sich aber später dann doch als wahre Brummkreisel rausstellten (Caviar Black).Als alles angekommen war, fing ich dann an zu dämmen. Die richtigen Werkzeuge musste ich mir nach und nach, je nach Bedarf, kaufen, falls ich sie nicht schon im Keller hatte.

Da ich mir vorgenommen hatte, das Gehäuse noch sehr viel genauer und mehr zu dämmen als das erste, war es auch sehr viel mehr Arbeit. Die Noiseblocker Matten waren eine echte Tortur zuzuschneiden. Da war es fast schon eine Erholung als ich dann mal die Ichbinleise Matten zuschneiden durfte, welche sehr viel einfacher zu verarbeiten waren.

Während dem Dämmen machte ich mir sehr viele Gedanken was ich alles wie dämmen könnte. Ich saß teilweise wiederholt 30 Minuten vor dem Gehäuse und schaute es mir genau an. Immer mehr Ideen schossen in meinen Kopf, und diese verwirklichte ich dann auch.
Am Ende hatte ich wirklich jede kleinste Fläche, Kante und Ecke mit Dämmmatten ausgelegt, oft sogar 2-fach oder 3-fach und war um 18 Stunden meines Leben ärmer. Der Raum sah auch entsprechend aus. Überall lagen kleine schwarze Schnipsel von den Dämmmatten herum. Das zusammenbauen des Gehäuse war auch sehr viel schwerer, da die Matten sehr genau angebracht waren und ich nichtmal einen Millimeter Spielraum hatte. Gerade beim anbringen der Seitenwände war sehr viel Fingerspitzengefühl und Kraft notwendig.
 
 
2. Arbeitsschritte:
  • Gehäuse komplett und sehr exakt mit Noiseblocker EvolutionEQ Black Matten & Ichbinleise Bitumen/Kombimatten gedämmt.
  • Front dreifach gedämmt (1x NB, 2x IBL Kombimatten).
  • Für alle Lüfter, Festplatten und das Netzteil Entkoppler benutzt.
  • Festplattenkäfig zu 67% gedämmt (Front und Heck für Belüftung offen gelassen) und in den ebenfalls gedämmten 5,25" Schacht gesetzt.
  • Alle Lüftergitter entfernt.
  • Staubfilter aus Plastik & Schaumstoff am Frontlüfter angebracht.
  • Alle Gehäuselüfter und CPU Lüfter mit Poti versehen und in einen 3,5" Schacht gebaut bzw. an die Rückwand des Gehäuses gemacht.
  • Dauer des Umbaus: 18 Stunden (Arbeitszeit).
  • Materialkosten: Ca. 70 Euro (inkl. Entkoppler & Reinigungsmittel, exkl. Gehäuse u. Lüfter).
  • Gewicht des leeren Gehäuses vorher: 2,5 kg.
  • Gewicht des leeren Gehäuses nachher: 11 kg.
  • Werkzeug: Cuttermesser (2 Klingen), Schere, Zollstock, Messschieber, Flachwinkel, Wasserfester Filzstift, 70% Alkohol aus der Apotheke zum reinigen von Klingen und Schere. Optional: Mehrere Locheisen um Löcher für Knöpfe und Schrauben auszustanzen.

           
3. Ergebnis:
Ein selbst bei Last fast lautloser Computer, trotz übertakteten, leistungsstarken und lauten Komponenten, der trotz Dämmung und nur normaler Belüftung selbst bei 32 Grad Zimmertemperatur noch gute Temperaturen abliefert. Auch die Caviar Black Brummkreisel habe ich durch die Dämmung so sehr unter Kontrolle gebracht, dass man sie absolut nicht mehr hört, nichtmal bei Zugriff. Das DVD-Laufwerk ist beim Hochdrehen ebenfalls nur noch ein leises Säuseln.
 
    
 
II. Mythen, Vorurteile und Tipps
Da es immer noch viele Missverständnisse und Vorurteile bzgl. der Dämmung von Gehäusen gibt, versuche ich im folgendem Text mit diesen aufzuräumen und gleichzeitig wertvolle Tipps zu geben.
 
 
1. Das Gehäuse:
Das allerwichtigste ist ein geeignetes Gehäuse auszuwählen. Man kann sich nicht jedes X-beliebige krallen und dann drauf los dämmen. Bei Gehäusen mit schlechter Konstruktion könnten dadurch Probleme entstehen, die man nicht brauchen kann oder sogar das Ergebnis fast komplett zunichte machen können. So kann, je nach Konstruktion, die Gehäusetemperatur stark negativ beeinflußt werden, wenn der Luftstrom nicht stimmt (z.B. nicht genug Abführung der warmen Luft, oder an falscher Stelle) und die Lautstärke kann durch zu viel Lüfter und zu viel Löcher enorm viel höher sein.
 

2. Gehäuseempfehlungen:
Viele Empfehlungen kann ich leider nicht aussprechen, da ich schon seit Ende 2008 nicht mehr 100% weiß was aktuell ist. Das Lian Li PC-8 ist auf jeden Fall sehr gut geeignet. Aber auch einige Versionen des PC-7 sind gut geschlossen, und auch das PC-A07 sieht sehr ordentlich aus. Man sollte sich nicht scheuen auch im Low Cost Bereich zu schauen, da es dort nämlich noch einige unaufgeblasene Gehäuse gibt, die den perfekten Luftstrom haben. Auch die Qualität muss dort nicht schlecht sein. Wie ich selbst schon oft erlebt habe, steht die Qualität dieser meinem Lian Li oft in nichts nach, außer dass an der Front mehr Plastik verbaut ist. Man muss natürlich etwas nacharbeiten, wie z.B. die Lüftergitter (die meistens nur ins Gehäuse gestanzt sind) entfernen.
Grundsätzlich rate ich von Gehäusen ab, die das Netzteil unten haben. Selbst wenn dieses auf dem Kopf steht und Luft aus dem Gehäuseinneren absaugt. Dadurch wird nämlich ein Lüfter, der so oder so im Gehäuse ist, nicht richtig genutzt.
Einige behaupten, dass die Netzteile aber viel lauter werden wenn sie oben angebracht sind, da sie warme Gehäuseluft ansaugen und die Lüfter ja Temperaturgeregelt sind. Das mag sicherlich so sein, dass sie dort ein paar hundert Umdrehungen höher drehen können bei Last, aber erstens hört man moderne Netzteile in einem gedämmten Gehäuse sowieso nicht, selbst wenn sie richtig aufdrehen, und zweitens können auch Netzteile am Boden sehr laut werden, da sie direkt an Lüftungsschlitzen sitzen die am Boden angebracht sind, und damit nicht wirklich viel Luft bekommen und somit höher drehen müssen. Auf flauschigen, dicken Teppichen, kann sowas sogar richtig in die Hose gehen, da diese die Lüfteröffnung komplett blockieren können.
Ebenfalls umgedrehte Netzteile haben Nachteile: Der Lüfter zeigt nach oben, es wird die kalte Luft zwischen ihm und der Grafikkarte aufgeteilt - die Grafikkarte bekommt somit weniger frische Luft. Auch bei Netzteilen in eigenen geschlossenen Abteilen (meistens mit den Festplatten darin), sieht das nicht viel anders aus. Dies ist sogar eher noch nachteiliger, da meistens noch mehr Lüfter in das Gehäuse verbaut weden müssen und das Netzteil dadurch komplett seinen zusätzlichen Nutzen verliert. Auch in einem Gehäuse werden Lüfter irgendwann mal hörbar, wenn es zu viele davon gibt.
Also: Wieso das Netzteil nach unten verbannen wo es keinen zusätzlichen Nutzen mehr hat sondern nur sein eigenes Süppchen kocht, wenn man ihm doch eine zusätzliche, sehr nützliche Aufgabe geben kann?
 

3. Die Temperatur:
Viele reden oft noch davon, dass das Dämmen eines Gehäuses unweigerlich ordentliche Temperaturanstiege im Inneren bedeutet, die sogar zur Überhitzung führen können.
Warum? Weil erstens die Dämmung Wärme speichert und an die Komponenten abgibt und zweitens weil das Metall des Gehäuses keine Wärme mehr abgeben kann.
Im ersten Augenblick klingt das sehr logisch. Allerdings wird dabei nicht bedacht, dass auch gedämmte Gehäuse eine Gehäusebelüftung brauchen. Ohne richtigen Luftstrom, kein abtransportieren der warmen Luft. Aus meiner langen Erfahrung beim Dämmen habe ich gelernt, dass wenn man einen richtigen, aber in den meisten Fällen, sehr simplen Luftstrom hat, die Komponenten in gedämmten Gehäuse allerhöchstens 1 - 2 Grad wärmer werden.
Viele Lüfter bedeuten jedoch nicht immer, dass auch die Kühlung besser ist. In den allermeisten Fällen reicht ein saugender 120 mm Vorne und ein herausblasender 120mm Hinten plus dem Lüfter im Netzteil. Einige User haben mir allerdings auch berichtet, dass sie nur 1 Lüfter gebraucht haben der die warme Luft herausgeblasen hat, und das hat vollkommen gereicht die Temperaturen in Grenzen zu halten. Allerdings muss man auch in diesem Fall darauf achten, dass es eine Öffnung gibt wo frische Luft hereinkommen kann. So ein gedämmtes Gehäuse ist nämlich sehr Luftdicht.
Eins kann man abschliessend aber trotzdem sagen: Wenn man schon einen schlechten Luftstrom hat, kann ein gedämmtes Gehäuse die Temperaturen drastisch verschlechtern.
    

4. Der Nutzen eines gedämmten Gehäuses:
Manchmal lese ich auch, dass Jemand fragt was so ein gedämmtes Gehäuse überhaupt bringen soll, da man Heutzutage doch Systeme zusammenstellen kann, die auch sehr leise sind, wenn man die richtigen Silent-Komponenten auswählt.

Die lange Antwort:
Auch wenn man meistens Silent-Komponenten kaufen kann, ist nicht immer garantiert, dass es diese auch immer bei dem Produkt gibt, was man haben möchte, bzw. passiert es auch oft dass man ein Produkt haben möchte, was eben nicht leise ist. Gerade bei sehr schnellen und High End Teilen wird man nur sehr selten leise Komponenten finden.
Da habe ich 4 Beispiele:
  • 1. Die GTX 2xx Reihe. Diese waren über ein halbes Jahr lang nur mit Referenzlüfter zu bekommen, und somit selbst im Idle sehr laut. Auch Nachrüstkühler waren entweder zu laut, oder aber sie Kühlten z. B. die VRMs nicht richtig, was den schnellen Tod einer Karte bedeuten kann. In meinem Gehäuse wurde sie flüsterleise.
  • 2. WD Caviar Black. Als ich diese Festplatten kaufte, wusste ich fast gar nichts über sie, da sie relativ neu waren und es auch keine Reviews zu diesen Festplatten gab, die etwas genaues über die Lautstärke dieser sagten. Diese Festplatten sind sehr laut. Vor allem brummen sie sehr stark. In meinem Gehäuse eingebaut nahm man davon gar nichts mehr wahr. Die Festplatten waren nun absolut still.
  • 3. Spulenfiepen. Nachdem ich mehrmals meine ersten GTX 260 in 65 nm wegen defekt bei Lieferung zurückgeschickt hatte, habe ich eine 55 nm GTX 260 bekommen, die auch wunderbar funktionierte. Fast. Sie hatte Spulenfiepen, wofür die 55nm versionen beaknnt waren, wie ich später las. Als ich den Rechner offen hatte und dies zum ersten mal hörte, dachte ich, dass ich sie gleich wieder zurückschicken kann. Allerdings habe ich dann das Gehäuse zugemacht und weg war das Fiepen. Komplett weg. Auch bei meinem Mainboard, welches ich danach kaufte bemerkte ich ein fiepen. Auch dieses konnte man nicht mehr wahrnehmen als das Gehäuse wieder zu war, selbst bei auf dem Gehäuse aufgelegtem Ohr.
  • 4. Optische Laufwerke. Es dürfte Jedem bekannt sein, dass solche Laufwerke sehr laut werden wenn man eine Disc einlegt. In einem gedämmten Gehäuse, sind aber auch diese Geräusche gedämmt. Man hört es zwar immer noch deutlich, aber es ist nur noch ein leises säuseln, das man auch länger ertragen kann.
Danke fürs lesen und viel Spaß beim dämmen. <Wink>

Informationen über meinen Car PC gibt es hier.

 
     



     
 
Betriebssystem: Windows 7 Home Premium 64-bit
Display: 1680x1050, 32-bit
Browser: Firefox
Mail: Thunderbird

Security: Security
Anti-Virus: MSE
Firewall: W7FC
AntiSpy: Spybot S&D & Spyware Blaster

Brennen: BrennSoftware
DVD-Burn: Imgburn
CD-Burn: Imgburn

Media: Media
BildViewer: XnView
Windows Explorer
BildEditor: Paint.NET
Video-Player: Media Player Classic HC
Audio-Player: AIMP2

Messenger: Pidgin

 
     



     
 
Anschluss: DSL-SpeedTest



 
     



     
 

Prozessor: Intel Core i5-750

Grafikkarte: NVIDIA GeForce GTX 260

Auflösung: 1680x1050, 32-bit

Mainboard: Gigabyte GA-P55A-UD4

Treiber: Angabe fehlt.

OS: Windows 7 Home Premium 64-bit

3DMark06
  Gesamtpunkte
(1024 x 768 x 32)
0 Punkte (non OCed)

20.032 Punkte (overclocked)
 


 
Windows Leistungsindex (Win 7)
  Prozessor 7.5 Punkte
7,3
  
  Arbeitsspeicher (RAM) 7.7 Punkte 
  Grafik (Desktop) 7.3 Punkte
  Grafik (Spiele) 7.3 Punkte
  Primäre Festplatte 7.8 Punkte
 

 
     



     
 

Profile mit ähnlicher Hardware:

 Core i5-750
  Gigabyte GA-P55A-U

  Gigolo09
 Core i5-750
  NVIDIA GeForce GTX

Keine
  Gigabyte GA-P55A-U
  NVIDIA GeForce GTX

Keine
@ sek.
+/- 5%

Keine
  @ 20032 Pkt.
+/- 5%

  Vincent Vegas
  wok
  paddydapro
  Mr.Bierkasten
  SirDiablo
  Xantus
  Dirk_Sniper
  GSDG
  Matthias76
  happo5ai


Vincent Vegas
Intel Core i7 875K
ATI 4890VaporX 2GB DDR5
8144 MB

Mr.Bierkasten
Intel Core2Duo E8500
2x 8800Gt von Asus/Leadtek
2x1GB

Matthias76
AMD Phenom II X4 965
2 x Powercolor Radeon HD4890 PCS+
4096 MB



 
     


 





Name oder ID:

Passwort:




Stelle jetzt Deine schnelle Frage!

Erstelle das Profil des Monats

Erstelle das Profil des Monats

Empfehlungen:
Noch keine !










Passwort vergessen?
ID: