Das Gehäuse:
Es stammt vom Schrottplatz zusammen mit einer Rackmount-USV. Das verarbeite Matterial ist schwer und robust und dämmt sehr gut die Schwingungen und Geräusche der verbauten Lüfter. Außerdem ist das Gehäuse mit einem Geräusch-Dämmkit ausgestattet. Im Fall meiner Multi-GPU-Lösung zeigt das Servergehäuse ebenfalls seine Vorteile da die beide VGA-Karten nicht über einander sonder neben einander liegen und sich nicht gegenseitig aufheizen. In der Front links ein 120er und 80er Enermax mit Magnetisch-barometrischem Lager (19-21dB). Auf der rechten Frontseite hinter den 5 1/4 Festplatten-Schächten ebenfalls ein 80er Enermax. Dahinter die beiden 3,5 Zoll HDD's. Auf dem Gehäuse oben links ein weiterer 80er Lüfter um zusätzliche Luft für die VGA's zu fördern. Hinten luftdurchlässige Slotblenden. Dratnetzgitter vor/ hinter den Lüftern dienen als Staubschutz für das Innenleben und lassen sich leicht säubern. Auf Schönheit und Style des Desktop-Gehäuses habe ich bewusst verzichtet
da sich das ganze später im Siteboard vefindet und komplett aus dem
Blickfeld verschwindet.
Overclocked // darf es denn etwas mehr sein?:
Das Asus Mainbord macht es ein sehr leicht die CPU zu übertakten. Einfach im BIOS im Menue EXTREME TWEAKER schauen, Das Bord ermittelt die höchst zulässige Performance. Diese Werte kann man als Richtwerte nutzen und ein persönliches Feintuning vornehmen. Für den altäglichen Gebrauch habe ich mich für eine moderate Anhebung der Corefrequenz per Multiplikator auf 3,4 GHz/ TurboCore 3,7GHz entschieden. Der FSB bleibt bei 200 MHz. Ein Feintuning der CPU und NB-LLC ist hierbei nicht nötig. Der Arbeitsspeicher läuft im Unganged Mode und mit dem XMP-Profil mit 1600 MHz und 1,5Volt. Alle RAM-Timings im BIOS stehen auf AUTO. Lediglich die Command Rate (CR) habe ich händisch auf 1 gesetzt.

Um allerdings Maximum an Performance heraus zu holen bedarf

es etwas mehr Einstellungen. Im Menü EXREME TWEAKER habe ich um stabil 3,6GHz fahren zu können die CPU (+CPU/NB) Laod-Line Calibrationauf von AUTO 50% gesetzt. 25% hätten sicher auch gereicht, nur leider gibt es diese Auswahl nicht. Wenn die Auswahl bei AUTO bleibt wird die CPU zu stark übervoltet und erzeugt nur unnötig Hitze die man wiederrum mit mehr Lüfterumdrehung runter kühlen muss und ein größerer CPU-Kühlkerper auf Grund der Gehäusehöhe nicht in Frage kommt. ... Zeit mal über ne Wakü nach zu denken *Kopf kratz*
Sämtliche CPU-Fetures wie C&Q und C1e-Support habe ich an gelassen. Wenn keine Rechenleistung gefordert wird muss ja nicht unnötig Energie in Wärme umgewandelt werden!

Bei den beiden Grafikkarten ist es doch nicht so leicht gerade bei dem der keine

Software wie MSI-Afterburner e.t.c. als Hintergrundprozess laufen haben will. Also hab ich mich für zwei MSI R6950 Twin Frozr III entschieden. GPU und VRAM sind schon ab Werk leicht übertaktet und trotzdem leise. Die Karten haben zwei BIOS-Chips. Bequem per Schalter auswählen und schick ist. Die 6950 und 6970 besitzen die selben Cayman-Chips. Mit dem Tool RBE lassen sich im BIOS die abgeschalteten Shader wieder zum Leben erwecken und bringen zusätzlich noch ca. 7% Performance.
Einzelne Komponenten:
Dem Noctua-CPU-Kühler habe ich zwei 92er Enermax mit Magnetisch-barometrischem Lager (19dB) spendiert. Das CPU Gehäuse des X6 wurde von mir plan geschliffen und poliert um eine bessere Wärmeabfuhr zu Kühler zu gewährleisten. Poliert habe ich auch die Kontaktfläche das Kühlers. Der Standardlüfter aus dem Netzteil musste ebenfalls einem 140er Enermax weichen und wurde von mir mit dem PWR-Fan auf dem MB verbunden.
Es befinden sich insgesamt acht Lüfter im Gehäuse. ...die man aber anhand der Geräuschkulisse nicht vermutet
<Big Smile> .
Stromverbrauch:

So ein Abakus verursacht, ähnlich wie ein Auto, auch dementsprechende Nebenkosten.

An den Stromzähler sind angeschlossen:
- ein Rechner mit o.g. Ausstattung
- ein 27' TFT- Monitor
- ein DSL- Router samt Netzwerkswitsch
Links ist der Rechner im Leerlauf (~300Watt) und Rechts unter Last (~700Watt).
Luftverteilung:
Das Case lässt für große Kühlkörper wenig Platz.

Die Höhe beträgt vom Bord nach oben gerade mal ~130mm. Mit einer guten Positionierung und Ausrichtung von Lüftern bekommt man auch in 482mm x 478mm eine erträgliche Thermik gewärleistet.
Netwerk & Internet:
Mein Netzwerk besteht aus einer FRITZBox 7270, einem 8- Port Gigabit- Switsch LANCOM GS 1108. Alles ist mit kurzen Cat7 Netzwerkkabeln verbunden. Kabellos gibt es 802.11b, 802.11g. Noch ist das Heimnetzwerk auf IPv4 eingestellt um eine hohe Kompatibelität zu gewährleisten. In naher Zukunft ist eine vollständige Umstellung auf IPv6 geplant.
Einen Zugang zur Außenwelt

verschafft mir eine 3MBit DSL- Verbindung und nach Bedarf eine UMTS/ HSPDA- Verbindung. Letztere ist nicht für aufwendige online- Games, VPN u.Ä gedacht. Zum Surfen und E-Mailverkehr reicht letzte dafür allemal.
Linksseitig ein Speed/ Pingtest mit DSL und rechtsseitig die UMTS/ HSPDA- Verbindung.
$ Kosten $:
Nostalkische Eindrücke

Wer weis noch wozu dieser schicke 5 polige Anschluss gedacht war?

Als Tip für meine oben stehende Frage: Schau dir mal die Beschriftung des gelben Tasters an. Richtig! Das Obrige Bild stellt einen IBM-kompatiblen Tasterturanschluss dar und mit dem gelben Taster konnte man damals die Tastatur sperren. Diese Funtion war schon damals sinnfrei :-P . Heute dient der Gelbe als O.C. Button.

Obwohl die damaligen Server nur ein 230 Watt Netzteil hatten leistet die USV 1500VA und schafft meinen PC unter Volllast (Prime95 auf 5 Kernen und 3DMark 06 auf einem Kern) 14 Stunden mit Strom zu versorgen. Allerdings sind die Gelakkus aus dem KFZ-Bereich und leisten deutlich mehr Leistung als die originalen Bleisäure Akkus.
In naher Zukunft sind geplant:- vollständige Umstellung des Netzwerkes auf IPv6
- Wakü für den Sechskerner
Ein weites SysProfil: