So... nun habe ich auch ein System, das sich vorzeigen lässt
<Wink>
Vor den Umbauten werkelte ein ASRock 4CoreDual-VSTA in diesem Gehäuse. Eingebaut waren je ein 120mm Raidmax vorne und hinten und ein 80mm Raidmax in der Seite. Alles natürlich in Blau leuchtend. Dann kam der Tag, an dem ein neues MoBo her musste. Nach dem Einbau stellte ich fest, dass die Raidmax-Fans nach 9 Monaten ein unangenemes Lautstärke-Level erreicht hatten. Besonders der 80mm machte unerträglichen Lärm.
Problem erkannt, Problem gebannt. Neue Lüfter mussten her. Diesen Job erledigten 2 120mm Red Wings und ein 80mm Red Wing. Der Frontlüfter war dabei noch in der unteren Position auf dem Raidmax HDD-Rack montiert. Ach, wie schön leise das ist... MOMENT!!! Was zum Teufel ist das? Ein mittelhohes schwebendes Brummen machte sich bemerkbar. Na klar! Die Festplatten! Entkoppeln war also angesagt. Nur wie? Eine Schlüppergummi-Lösung wollte ich nicht, und kommerzielle Kits waren mir zu teuer. Irgendwann stieß ich auf ein CoolerMaster HDD-Rack, das offenbar entkoppelt zu sein schien. Also bin ich in den Laden meines Vertrauens gelatscht, um das Teil zu beschaffen. Ausserdem beklagte sich meine bessere Hälfte ob der Dunkelheit, die sich seit dem Austausch der Lüfter im Gehäuse breit gemacht hatte. Das Rack hatte einen Blue LED-Fan. Da das aber noch nicht reichte, landete auch noch eine UV-Kathode in der Tüte. Zuhause angelangt, wollte natürlich alles eingebaut werden. Zuerst musste natürlich das Raidmax HDD-Rack raus, das für so verlustfreie Einkopplung der Festplattengeräusche auf das Gehäuse sorgte. Durch das entkoppelte CoolerMaster-Rack ersetzt, dient es nun leer als lüfterrahmen in der obersten Position und trägt weiterhin den Red Wing.
Im Inneren tut jetzt die UV-Kathode ihren Dienst. Die hats mir aber nicht besonders angetan. Ich denke, da kommt demnächst wieder was blaues rein. Das gefällt auch meiner Frau besser
<Big Smile>Alles in Allem hat sich der Umbau gelohnt. Ich denke, man kann meinen Rechner durchaus zu den leisen zählen und auch die unangenehmen Schwingungen sind Vergangenheit. Sicher wird es schnellere, leisere und besser aussehende Systeme als das meine geben, aber ich bin (bis auf das unausgereifte Kabelmanagement) durchaus zufrieden mit meinem Rechenknecht
<Big Smile>Soviel also zu meinem bescheidenen System. Wenns euch gefällt, lasst einfach nen Kommentar da. Ich würde mich freuen
<Smile>
Update vom 13.11.08
Wie schon früher gesagt, sagte mir das Schwarzlicht nicht wirklich zu. Daher kamen heute ein Paar blaue Kathoden ins Haus. Auf den Bildern ist eine noch direkt zu sehen. Das liegt aber in der Kürze der Zeit begründet. Diese soll im Laufe der nächsten Tage in die Tür eingebaut werden, so dass der XForce-Schriftzug vollständig in Blau zu bewundern sein wird. Entsprechende Bilder werden dann an dieser Stelle zu sehen sein...
Update vom 14.11.08, 01:30 Uhr <puh>
Ich konnt' mal wieder meine Füsse nicht still halten. Spät am Abend entschloss ich mich doch noch, die 2. Kathode in die Fronttür zu verfrachten, so dass der eingelaserte Schriftzug richtig zur Geltung kommt. Insgesamt eine gute Entscheidung, auch wenn sich das nicht ganz einfach gestaltet hat, da ich nicht 2 einzelne, sondern eine Kombi gekauft hatte. Letztendlich gings aber doch. Die Bilder sprechen für sich selbst
<Smile>
Ich kann jetzt ins Bett gehen, mit dem Gefühl, meine Maschine noch etwas mehr aufgewertet zu haben... Gute Nacht
<Smile>
Update vom 21.11.08
Heute gab es ein kleines Update. Da sich meine geliebte Techisat Airstar 2 PCI als inkompatibel mit dem neuen Board entpuppt hat, musste eine neue DVB-T Karte her. Entschieden habe ich mich für die TerraTec Cinergy 2400i DT, da sie einen Dual-Tuner besitzt, für vergleichsweise kleines Geld zu haben ist und nicht zuletzt weil sie problemlos mit dem DVBViewer Pro läuft. Letzteres war KO-Kriterium, da ich den DVBViewer für das geilste Stück Software halte, was zur Zeit für DVB-Empfang erhältlich ist. Dank BDA-Treiber ließ sich die Karte sofort und ohne größere Schwierigkeiten mit dem DVBViewer in Betrieb nehmen. Einzig die Montage in den doch recht kurzen und daher wackligen PCIe 1x Slot trieb mir den Schweiss auf die Stirn. Nachdem die Karte aber fest verschraubt war, war alles in Butter
<Smile>
Update vom 11.01.2010
Heute gab es wieder einen kleinen Umbau. Weichen musste die HD3850 zugunsten einer HD4890. Bedingt durch den Energiehunger der HD4890 musste so auch ein neues Netzteil her. Entschieden habe ich mich für ein SuperPower 750W Netzteil, um nach oben noch ein bisschen Reserve zu haben. Der Einbau war problemlos, wenngleich das ohnehin suboptimale Kabelmanagement jetzt erstmal nicht mehr existent ist. Da aber ohnehin demnächst eine Grundreinigung ansteht, werde ich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Etwas problematischer war der Einbau der GraKa. Da die 3850 eine Singleslot-Lösung war, und meine - damals ja neu gekaufte - PCI-E TV-Karte im 3. Slot steckte, ging das Super. Mit der dual-slot 4890 ergab sich da aber ein Problem. Die TV-Karte steckte genau unter der GraKa und berührte mit der Leiterseite der Platine die metallische Kühlkörper-Blende der GraKa. Blöde Konstellation, denn wer das P5Q kennt, weiss, dass das nur einen PCI-E 1x-Slot hat. Wäre es mir da noch möglich gewesen, die beiden Komponenten mit geeignetem Material voneinander zu isolieren, so dass es nicht zu Kurzschlüssen auf der TV-Karte gekommen wäre, war eine andere Tatsache viel gravierender: Die TV-Karte verdeckte den Lüfter der GraKa vollständig. Das war untragbar, so dass die TV-Karte zunächst weichen musste. Da ich keines Falls auf TV am PC verzichten will (kann, denn Big Brother läuft wieder... nicht, das ich das schauen würde, aber meine Frau steht drauf *würg
<Prodent>, und ich ohnehin eine USB-Lösung für mein Notebook haben wollte, kam kurzerhand eine TerraTec Cinergy T XXS ins Haus. Die tut nun also temporär ihren Dienst an meinem Desktop. Um das Problem zu lösen, denn ich möchte keinesfalls auf den Dual-Tuner der 2400i DT verzichten, soll ein extra Mounting für die Karte her, die mittels Flex-Riser an das MB angebunden werden soll. Die Planungen laufen. Sobald ich da was praktisches geschaffen habe, wird wieder auf die 2400i umgerüstet. Sobald das gelaufen ist, inkl. Generalreinigung und KM werde ich hier mal wieder ein Paar Bilder zum Besten geben
<Smile>
Update vom 28.04.2010
Alles ist anders geworden als urprünglich geplant... Hier die Geschichte:
In the beginning...
Alles begann mit einer verhängnisvollen Entscheidung: Eine neue
Grafikkarte sollte her. Der Besuch beim hiesigen Computerhändler meines
Vertrauens bescherte mir eine Club3D HD4890 für einen fast unschlagbaren
Preis. Zuhause angelangt fuhr mir der Schock ins Gebein. Meine alte
HD3850, die ich zu Ersetzen suchte, war in Single-Slot-Bauweise. Und
darunter im 2. PCIe-1x-Slot steckte meine geliebte TerraTec Cinergy
2400i DT DVB-T Karte. Ein Blick auf die neue Grafikkarte sagte mir
sofort: Das wird schief gehen. Und genau das passierte.
Zum ersten war die Abdeckung des Kühlkörpers aus Metall und lag auf der
Rückseite der TV-Karte auf (Kurzschlussgefahr) und zum zweiten verdeckte
die TV-Karte den Lüfter der Graka zu ca. 80%. Wissend um die relativ hohe
Verlustleistung der HD4890 war das untragbar. Die TV-Karte musste weichen
und wurde durch einen DVB-T-Stick ersetzt, der später auch mit meinem Notebook
zum Einsatz kommen kann. Allerdings fehlte jetzt der Dualtuner.
Das erste was ich nach Installation der neuen GraKa feststellte, war der im
Vergleich zu meiner 3850 exorbitant hohe Geräuschpegel. War die alte Karte
selbst bei 100% Lüfterdrehzahl nur leise aus dem Gesamtgeräusch des Systems
heraus zu hören, so tat sich der Lüfter der 4890 schon im Desktopbetrieb deutlich
hervor. Jedoch nicht so, dass es für mich störend war. Nur beim Spielen wurde sie
so deutlich hörbar, dass meine Frau davon Notiz nahm. Ein kurzes Gespräch aber ergab,
dass sich auch meine bessere Hälfte nicht davon belästigt fühlte. Die Karte durfte
also bleiben
Und dann begann es: Big Brother, die 10. Staffel!!! Das hieß für mich, dass ich meinen
TV-Stick mehr als gewöhnlich benutzen musste, da meine Frau unseren Fernseher
okkupierte und ich etwas anderes am Rechner schaute. Jetzt merkte ich, dass mir
der 2. Tuner wirklich fehlte. Wollte ich in dieser Zeit etwas aufnehmen, musste ich
BB über mich ergehen lassen Das war nicht hinnehmbar.
Meine Cinergy 2400i musste zurück ins System. Egal wie
Eine erste Lösung war eine PCIe Risercard. Allerdings wurde die Karte damit nur sporadisch
erkannt, und wenn, funktionierte sie nicht. Was also tun? Und dann nahm das Unheil seinen
Lauf: Die Graka muss flacher werden... Aber wie? Na klar! Wasserkühlung!
Die Suche nach einem passenden Waterblock für diese Karte war zu meinem 'Unglück' erfolgreich.
Der Entschuss war gefasst: Die WaKü kommt!
Das Gehäuse, was ich bis dato hatte, ein Raidmax XForce konnte aber die WaKü nicht
beherbergen und eine externe Lösung wollte ich (eigendlich meine Frau, aber shhhhhhh ) nicht.
Also kam der Entschluss "richtig oder gar nicht!"
Die WaKü sollte ein ausgewogenes Verhältnis von Preis und Leistung aufweisen, und das Gehäuse
sollte schlicht aber edel aussehen. Bei Letzterem fiel die Wahl auf ein Lian Li PC-A71FB in Schwarz.
Als Basis für die WaKü diente ein Set der Fa. Aquatuning, da diese Sets aus Einzelkomponenten
zusammengestellt werden und leicht erweitert werden können. Nach einiger Recherche bezgl.
der Komponenten in diesem Set stellte sich folgendes Bild dar:
- Magicool Xtreem TRIPLE 360:
Ein guter Radiator, geeignet für niedrige Lüfterdrehzahl. In den meisten
Tests hält sich der Radi gut im oberen Mittelfeld und bietet genug Leistung
für eine GraKa und die übertaktete E6300-CPU.
- Laing DDC-1T Pumpe:
Neben der Eheim 1046 und der Aquastream die meistgenutzte Pumpe.
Diese Pumpe polarisiert die User in den Foren. Die Leistung
steht wohl ausser Frage aber es wird sich gestritten, ob sie auch leise
ihren Dienst verrichtet. Auch weist Aquatuning auf ihrer Webseite aus,
dass diese Pumpe für 'Noobs' eher weniger geeignet sei. Nach
stundenlangem Forum wälzen, Videos schauen und Tests studieren, meinte
ich, dass die angeblich vergleichsweise hohe Lautstärke nicht so ins
Gewicht fallen sollte, da es im Wohnzimmer (wo mein Rechner steht) eh
immer einen gewissen Lautstärkepegel hat. Auch die Probleme, die sich
beim Entlüften ergeben könnten sollten mit einem geeigneten Deckel und
etwas Geduld in den Griff zu bekommen sein.
- Phobya CPU-Waterblock S.775
Ein Kühler, von dem man in den Foren selten etwas liest. Nach dem
Studium diverser Tests stellte sich ein eindeutiger Tenor heraus. Der
Kühler kann überzeugen.
- Yate Loon D12SL-12
Der Geheimtipp unter vielen WaKü'lern. Allerdings auch nicht ganz
Nachteilsfrei, sollen doch einige Exemplare ein 'Klackern' von sich
geben. In Anbetracht des günstigen Preises entschloss ich mich, mein
Glück zu versuchen und den 'Loonies' eine Chance zu geben.
Alles in Allem also eine echte Alternative zum Einzelkauf und das Set
befriedigt die Forderung nach gutem P/L-Verhältnis.
Zum Steuern der Lüfter sollte noch eine NZXT Sentry 2 Lüftersteuerung
zum Einsatz kommen.
Außerdem orderte ich noch den aquagrATIx HD4870/4890 Typ2 samt
Anschlüssen, einen Schwamm für den AGB, eine Watercool Lüfterblende für
den Tripple Radi und einen Phobya-Deckel aus Metall mit Black-Nickel-Finish für die
Laing. Letzterer war als B-Ware vergünstigt angeboten wegen optischen
Mängeln (Farbunterschiede oder Kratzer).
Da der aquagrATIx nicht lieferbar war, aber ein Liefertermin feststand,
entschied ich mich, darauf zu warten und die Teile wurden am letzten
Dienstag geliefert. Und ich konnte mich nicht zurückhalten.
Zunächst wollten die neuen Teile gespült werden. Das habe ich nach
empfohlener Cillit-Bang-Methode gemacht, und die Teile nach dem
durchspülen mit Aqua Dest. zum Trocknen ausgelegt. Wärend die Teile
trockneten, begann ich mit dem Ausbau der Komponenten aus dem alten
Gehäuse und dem Einbau in das neue. Zudem wollten die Graka und die Pumpe vor dem Einbau noch
umbebaut werden.
Bei der Graka gestaltete sich der
Umbau auf den aquagrATIx etwas problematisch, da die Löcher im Bereich
der SpaWas nicht ganz mit den Löchern im PCB der Graka übereinstimmten. Es blieb mir nichts
anderes übrig, als die Schrauben 'etwas schief' zu verbauen. Ein Blick
unter dem Kühler durch zeigte aber, dass alles gut auflag. Das Lochbild
um GPU und RAM passte aber perfekt.
Dann baute ich die Laing um. Dieser Umbau gestaltete sich
erwartungsgemäß problemlos. Der Deckel ist unerwartet schwer, so dass
ich mir eine relativ gute Vibrations- und damit auch Geräuschdämpfung
davon versprechen konnte. Die Anschlüsse platzierte ich beide auf der
Oberseite der Pumpe, da oft zu lesen war, dass die Benutzung der oberen
Einlassöffnung das Entlüften vereinfache.
Der Einbau des Radiators und der Lüfter war nicht ganz problemfrei, da
mir die Lüfter immer wieder verrutschten. Da hab ich wahrscheinlich
einfach noch nicht genug Übung. Mit der Hilfe meiner Frau war aber auch
das nur noch eine Sache von Minuten. Dabei habe ich die Lüfter saugend
zwischen Deckel und Radiator platziert, so dass die Luft aus dem Gehäuse
gefördert wird.
Die Montage des CPU-Kühlers war Problemfrei, wie zu erwarten war.
Den AGB platzierte ich neben das Mainboard auf den MoBo-Träger direkt
über der Pumpe.
Nachdem das ganze System dann noch komplettiert und Verschlaucht war,
wurde mir mulmig im Bauch. Jetzt sollte die Verheiratung von Wasser und
Elektronik erfolgen. Zunächst wollte aber das Kühlmedium hergestellt
werden. Das mitgelieferte AT-Protect-Plus
war ob der ekelig rosa Farbe keine Option für mein System und ich
wollte auch nicht die hohen Preise für die ganzen 'Spezialwässerchen'
zahlen. Die Wahl viel auf 1:15 G48 in Aqua Dest. Als das gemischt war
ging es also los. Ein ausgedientes Netzteil wurde angeschlossen und
überbrückt. AGB auf, Wasser rein, AGB etwas abgedeckt und Netzteil ein
und das Wasser nahm glucksend seinen Weg durch die Schläuche. Als das
System gefüllt war dann der Schock. Pumpe UND AGB undicht
Beim MagiCool Plexiac 150 trat das Wasser aus dem unteren Deckel (nicht
den Anschlüssen) aus. Ein weiteres Festziehen half nicht. Bei der Pumpe
war ein Anschluss am G1/4 Gewinde undicht. Also das Wasser wieder runter
und Pumpe und AGB ausgebaut. Bei der Pumpe war das Problem einer der
Anschlüsse. Dieser hatte im Vergleich zu den anderen ein etwa 0,5mm
längeres Gewinde und der Phobya-Deckel war sehr knapp gebohrt, so dass
ich diesen Anschluss mit einem der Graka
tauschen musste. Danach passte aber alles und die Pumpe war dicht.
Beim AGB versuchte ich zunächst, die Deckel zu tauschen. Beim
anschließenden Befüllen und Probelauf war der AGB noch immer nicht
dicht. Also musste das Wasser wieder abgelassen werden und der AGB einer
genaueren Untersuchung unterzogen. Dabei stellte ich fest, dass die
Dichtung des Deckels, in dem sich die Anschlussbohrungen befinden, an
einer Stelle leicht gequetscht war. Ich beschloss, die Dichtungen
testweise zu tauschen. Als ich die Dichtung des undichten Deckels
entfernte, stellte ich fest, dass sich in dem Dichtungssitz noch
Fertigungsrückstände befanden. Nach dem Entfernen dieser Rückstände saß
die Dichtung nun korrekt und der AGB war und blieb nach dem Wiedereinbau
und Befüllen dicht. Das anschließende Entlüften verlief problemlos.
Es folgte ein einige Stunden dauernder Leak-Check, der erfolgreich
verlief. Alles ist Dicht.
Die Lüftersteuerung, die zum Einsatz kommen sollte, ist wieder aus dem
System gewichen. Beim Anschalten des Rechners vernahm ich ein richtig
lautes Klackern, das verdächtig nach Lagerschaden klang. Zuerst
vermutete ich die Loonies. Nach weiterer Recherche in Netz, fand ich
aber keinen Hinweis darauf, dass irgendjemand berichtet hätte, das
dieses Klackern so laut sei. Auf 'DuRöhre' konnte ich das typische
Loonie-Klackern hören und bemerkte, dass das vollkommen anders klang.
Durch Zufall stolperte ich über ein Video, dass genau diese Probleme im
Zusammenhang mit dem NZXT Sentry 2, den ich ja benutzte, beschrieb. Ich
baute den Sentry also aus, und benutzte statt dessen die 7V-Adapter, die
dem WaKü-Set beilagen. Seit dem ist Ruhe
Was hats gebracht?
Hier sei angemerkt, dass mir durchaus bewusst ist, dass mit CoreTemp und
Konsorten ausgelesene Temps eher Schätzwerte sind. Ich möchte sie
dennoch nutzen um einen Vergleich zu ziehen. Da sich an der Hardware
nichts geändert hat, denke ich, dass die Relativwerte zwischen LuKü und
WaKü durchaus aussagekräftig sind:
Luftkühlung:
CPU Idle: ca. 52°C
CPU Last: ca. 60°C
GPU Idle: ca. 60°C
GPU Last: ca. 72°C
Wasserkühlung:
CPU Idle: 46°C auf beiden Kernen
CPU Last: 55°C auf beiden Kernen
GPU Idle: 37°C
GPU Last: 45°C
Die Last ist jeweils mit Prime bzw FurMark erzeugt worden und die Temps
habe ich nach ca. einer halben Stunde abgelesen.
Und nicht zu vergessen, dass mein System nun sehr leise ist. In der
normalen Geräuschkulisse eines Wohnzimmers nicht mehr wahrzunehmen.
Was kommt noch?
In den nächsten Ausbaustufen plane ich noch Folgendes:
- Abtrennen der oberen Kammer, um den Radi-Lüftern das Ansaugen kalter Außenluft zu
ermöglichen.
- Die Seite bekommt noch ein Fenster und der Innenraum soll noch
beleuchtet werden
- Das Kabelmanagement muss noch verbessert werden, um das Chaos auf dem
Gehäuseboden zu beheben. Nichts desto Trotz bin ich dankbar für die von
Lian Li mitgelieferten Kabelklammern.
- Es soll noch ein Aquaero mit Temperatur- und Durchflusssensoren
kommen. Das ist zwar nicht nötig, aber coooooool
- Mein DVD-Rom ist im Moment nicht verbaut, da ich noch eine IDE-Platte
im System habe, und das Kabel nicht bis zum DVD-Rom reicht. Ausserdem
ist mein aktuelles DVD-Rom weiß . Demnach werden
DVD-Rom und diese Festplatte durch SATA-Versionen ersetzt. Ach ja!! Das
neue DVD-Laufwerk wird zudem schwarz
So, das war mein geistiger Erguss. Ich hoffe, Ihr hattet ein wenig Spass
beim Lesen. Über Komentare würde ich mich freuen